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Letzte Änderung
March 28. 2016 21:22:12

Mölln


Die Eulenspiegel-Stadt

So um 1300 mag er in Kneitlingen geboren sein. Rund 50 Jahre später kam er nach Mölln, wo er nach wenigen Wochen im Heiliggeist-Hospital sein Leben beschloss. Das Gebäude in der heutigen Seestraße wird urkundlich schon 1229 erwähnt und war ursprünglich ein Armen- und Siechenhaus.

Dennoch ist Till, der Mölln zur Eulenspiegelstadt werden ließ, lebendig wie eh und je. Sein hintergründiger Humor macht ihn unsterblich. Die Stadt ehrt ihren prominentesten Bürger noch heute mit gebührendem Respekt.

Geht man durch Mölln, begegnet man dem Werbeträger Till an jeder Ecke. Ein städtischer Bediensteter als lebender Till hält den Leuten aus nah und fern bei Anlässen aller Art mit seinen deftigen Sprüchen den Spiegel vor. Auftritte können über die Kurverwaltung gebucht werden.

Dass Till Eulenspiegel nicht vergessen wurde, hat er nicht zuletzt dem Braunschweiger Zollschreiber Hermann Bote zu verdanken, der dem Schalk im 16. Jahrhundert auch zu literarischem Erfolg verhalf. In seinem Volksbuch aus dem Jahre 1510 lebt Till wieder auf. Die Möllner widmeten ihrem Till einen Gedenkstein, der heute in eine Mauernische am Westportal der St. Nicolai-Kirche eingemauert ist.

Eine der bekanntesten und berühmtesten Abbildungen des Tills hat der Möllner Bildhauer Karlheinz Goedtke mit dem Eulenspiegel-Brunnen 1950 auf dem Marktplatz geschaffen. Bei einem Spaziergang durch die Altstadt sollte man nicht vergessen, einen Blick in das Eulenspiegel-Museum zu werfen.

Eulenspiegel
Genießen Sie die Ruhe und Blumenvielfalt im Kurgarten oder bummeln Sie durch die Altstadt!
Mölln

 

 

 

 

Bildquelle: Anne Bermüller/pixelio.de, Birgit Winter/pixelio.de
Textquelle: www.moelln.de

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